Unsere Reise startete früh und heiter,
um sieben fünfzehn hiess es: „Weiter!“
Mit Schlafsack, Hut und Instrument,
dauerte das Einladen doch einen Moment.
Um halb acht ging es los mit Schwung,
die Stimmung bestens, frisch und jung.
Zuerst nach Reconvillier zur Unterkunft,
das zeigt doch ganz schön viel Vernunft.
Dann weiter ging’s nach Biel hinein,
ins Instrumentendepot rein.
Das Mittagessen stärkte sehr,
denn bald musste Leistung her.
Um 15.51 Uhr ganz geschniegelt
marschierten wir durch Biel.
Wir erreichten 90 Punkte, das sind ganz schön viel.
Dann hiess es einspielen mit Elan,
damit beim Wettspiel auch alles läuft nach Plan.
Im Gymnasium Biel-Seeland durften wir musizieren,
hoffentlich konnten wir einige Zuhörer mit dem Blasmusikfieber infizieren.
Die Jury hörte ganz genau,
doch wir blieben locker, das war schlau.
Und das Resultat, man glaubt es kaum:
183.33 Punkte, fast ein musikalischer Traum!
Bei der Rangverkündigung spät am Abend
war die Stimmung fröhlich und trabend.
Manche gingen dann früh ins Bett hinein,
andere liessen es gemütlich sein.
Am Samstagmorgen, Kaffee, Gipfeli fein,
so darf ein Musikfest-Ausklang sein.
Nochmals nach Biel ans Fest,
bevor die Heimreise führt uns über Zürich West.
Um zwei Uhr fuhr der Car retour,
mit schönen Erinnerungen auf jeder Spur.
Denn was bleibt von solch einem Fest?
Nicht nur Rang und Punktetest.
Es sind Kameradschaft und Freundschaft pur, die schönsten Töne jeder «Dur».
Die Blasmusik verbindet weit und breit,
und schenkt uns Freude jederzeit.
Auch die Vereine aus dem Kreis Linth waren dabei:
Musikverein Eintracht Kaltbrunn,
Musikverein Ernetschwil,
Musikgesellschaft St. Gallenkappel,
Stadtmusik Rapperswil-Jona,
Musikgesellschaft Amden,
Musikgesellschaft Harmonie Weesen
und die Bürgermusik Benken.
Ein Fest voller Musik und Lachen,
so soll Blasmusik Freude machen!
Danke allen treuen Fans und Begleitpersonen. Schön, dass ihr in Biel wart.
Musikalische Grüsse
MG Alpenrösli Gommiswald

